Das Rad nicht neu erfinden

Von Genf über Ryejkiawik und Barcelona bis nach Montevideo gibt es schon viel Erfahrung diesbezüglich. Darauf aufbauend kann eine Zürcher Variante entwickelt werden, langsam aber sicher und dann richtig, wie es sich für uns vorsichtige Schweizerinnen und Schweizer gehört. Also zuerst ein Pilotversuch und dann die Optimierung. Denkbar ist es, einen Prozentsatz (z.B. 10%) der nicht gebundenen Mittel dafür vorzusehen. Der Entscheid über deren Einsatz würde in den Quartieren fallen. Diese erhielten je nach Grösse ihren Anteil an diesem Budgetbetrag. Das Verfahren: 1) ein Antrags-/Vorschlagsprozess zu wünschbaren Investitionen/Anschaffungen; 2) Eine Online gestützte Diskussion der Vorschläge; 3) eine Vorauswahl der meist gewählten Begehren; 4) eine Machbarkeitsüberprüfung durch ein unabhängiges Fachgremium, samt zugehöriger Ausarbeitung des Antrags inkl. Kostenschätzung und Terminierung; 3) Abstimmung über die vorgelegten Anträge, ev. Online gestützt; wobei eine Quartierversammlung ähnlich einer Gemeindeversammlung auch schön wäre. Es muss ja nicht alles digital ablaufen, nur weil es dieses Medium gibt.